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Adrian besiegt Meister Votroubek beim MX 2 Finale in Amriswil.
Bei idealem spätsommerlichem Wetter, und einer Traumkulisse von 10000 begeisterten Zuschauern, setzte sich der junge Deutsche bereits beim Training gewaltig in Szene und galt damit von Anbeginn der Rennen als Favorit. Der Mülheim-Kärlicher gewann den ersten Lauf im 6-Sekundenabstand vor den beiden mitfavorisierten Briten Mercer und O´Leary. Im zweiten Rennen hatte er mit den beiden Briten keine Konkurrenz, nachdem sie sich gleich in der ersten Runde bei einer Kollision weit am Ende des Feldes wiederfanden. Dennoch setzten die Briten gleich einen „Ersatzmann“ auf die Verfolgung. Mathia Scott kam zwar zeitweise an den Deutschen heran, gefährden konnte er ihn aber nie. Im dritten Rennen sah es anders aus. Hier übernahmen die britischen Protagonisten O`Leary und Mercer das Führungskommando vor Adrian. Und das, was diese „Musketiere“ dann zeigten, war „erste Sahne“ vom Allerfeinsten. Von Spannung kaum zu überbieten und fuhren sich anerkennend in die Herzen der Schweizer Fans, zumal es dem jungen Schweizer Kevin Haller gelang, zeitweise das hohe Tempo der ersten Drei zu halten. Somit zeigte Andre Adrian, dass sein Sieg in der vorangegangenen Englandtournee keine „Eintagsfliege“ war, und er sich mit diesen Erfolgen auf den siebten Rang der Endtabelle in der Meisterschaft setzte. Ein Kuriosum entstand in der Tageswertung um den zweiten Platz. Brad O`Leary 3-27-1 hätte sicher niemals gedacht, dass er mit dem „Ausreißer“ des zweiten Laufes Zweiter in der Wertung werden könnte, und dies noch ganz knapp vor dem Italiener Tiziano Pevefieri 12-3-7, und dessen Bruder Graziano mit den Rängen 7-12-5 auf Tagesplatz Vier für einen schönen italienischen Erfolg sorgten. Ebenso war Phil Mercer 2-34-2 über den Fünften punktegleich mit dem Schweizer Kevin Haller 13-8-4 überrascht. Mathia Scott 19-2-10 demonstrierte einmal mehr die absolute Leistungsdichte der Jungs in der MX-2 mit dem siebten Rang vor dem besten Niederländer in Amriswil, Patrick van Breugel 9-5-13, welcher jeweils ein beständiges Rennen vom Start weg fuhr. Sein Landgenosse Kenny Beekmans 11-11-6 kam jeweils vom Mittelfeld der 36 Starter aus in bessere Punkteränge. Maurice van Kasteren 5-7-21 erfuhr sich zumindest eine Genugtuung mit dem zehnten Tageswertungsplatz, indem er, lange im Frühjahr als Meisterschaftsaspirant gehandelt, den neu nominierten Meister , Micha Votroubek 4-20-11, auf Rang Elf verwies. „Bei viel zuviel harter Stukkateur-Arbeit in der Woche mit zeitweise 80 Stunden, um den Cross-Sport zu finanzieren, bleibt einfach kaum, oder keine Zeit zum Training“ so Vater Van Kasteren ernüchternd, aber keineswegs entschuldigend, die Leistung seines Sohnes kommentierte. Und dann der Meister. Micha Votroubek 4-20-11 zeigte er Schwächen ? Beim Start zum zweiten Rennen geriet er in ein glimpfliches „Sturzquintett“ und vermochte sich vom Feldende lediglich auf den 20-zigsten Rang zu verbessern und stand mit dieser Platzierung dennoch als Meister fest, ohne im Folgenden punkten zu müssen, auch wenn Mercer gewinnen würde. Somit liess er es ruhig angehen und bewegte sich mit unsichtbarer Meisterkrone vom Mittelfeld auf etwas für ihn gebührendere Ränge. Gratulation an den ersten tschechischen Titel der IMBA in einer Soloklasse mit dem sympathischen Micha Votroubek. Menno Verleng NL 10-4-12 musste in zwei der Läufe jeweils vom Feldende durch die „Masse“ . Platz zwölf in der Tageswertung war der Lohn und der Deutsche Marc Storms 17-6-12 verbuchte vor allem mit dem sechsten Rang im zweiten Rennen den Erfolg, welcher er mit seinem sportlichen Einsatz schon lange verdient gehabt hätte. Vierzehnter wurde der Brite James Lane 14-10-17 vor dem Ronnie van Rooy NL 18-18-8.
Weitere Ergebnisse CH und D:
17. Dirk Sigmund 16-22-9, 18. Kim Schaffter 20-13-16, 19. Alexander Hübner 22-16-15, 20. Lukas Elmer 15-21-19, 22. Mike Baumgartenr 6-36-24, 25. Timo Graf 26-17-26 , 29. Roman Geering 29-24-30, 32. Denis Peters 35-28-25, 34. Pirmin Geering 32-31-35
gez. Toni Luysberg
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