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Fünf Nationen unter den ersten Fünf,,,
und somit bunt wie selten ging es in die erste Runde der Europameisterschaft der 125er-Klasse, auch wenn dort nur eine einzige echte 125er mit von der Partie war und somit die judikativen „Obrigkeiten“ aller Coleur neue Klassennamen erfinden und ohne Sinn vervielfältigt werden.
Was soll es, eines Tages, und hoffentlich bald, werden die Kubikzahlen ohnehin keine Rolle mehr spielen und die Szenerie wird sich auf das beschränken, was der Sinn des Cross-Sportes ausmacht: Die personifizierte sportliche Fähigkeit, und damit reine Leistungsklassen, reine Ligen.
Nachdem der amtierende Meister, Herman Hylkema, von der Bühne abtrat, standen die Favoriten aus der Rangliste statistisch fest: Votroubec (2.), O´Leary (3.) Dunham (5.). Mit hinzugezählt hätte ohne Zweifel der Schweizer Tobias Elmer, dieser es aber vorzog, die „Swissmasters“ zu „bearbeiten“. <p>
Michal Votroubec startete souverän mit zwei Start-Ziel-Siegen und einem vierten Rang im dritten Rennen. Hatte Brad O´Leary (2-35-8) nach dem Erfolg des zweiten Ranges im ersten Lauf noch Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden, zerstörten sich seine Wünsche mit Pech in den folgenden. Dafür ist dann aber sofort der nächste Brite zuständig: Phil Mercer (5-2-5), wechselte hier erfolgreich von der der „MX1“ in die „MX2“ mit dem zweiten Gesamtrang . Einmalig der Erfolg für Dänemark. Rene Edsgaard (7-8-1), im vergangenen Jahr „nur“ 18. der Rangliste überzeugte insbesondere mit dem Sieg im dritten Wertungsrennen und dem verdienten dritten Podestplatz.
In dieser Saison neu mit dabei sind die Italiener, welche mit Tiziano Pevefieri (8-6-3) und Graziano Pevifieri (9-4-7) den vierten und sechsten Rang belegten und einen nicht nur sportlich für eine angenehme Überraschung sorgten. Zwischen beide schob sich der Niederländer Maurice Van Kasteren (14-5-2) und erhebt damit in dieser Saison Anspruch unter die ersten Fünf zu kommen. Der siebte Gesamtrang ging wieder nach England mit Mark Hooley (3-3-30) , welcher im vergangenen Jahr bei der Englandrunde mit einem Laufsieg auf sich aufmerksam machte und sich vor dem Tschechen Jaromir Romaneik (4-7-20) aufschreiben liess. Ein beständiges Rennen fuhr der Niederländer Menno Verleng (11-10-9) auf den neunten Gesamtrang vor Lee Dunham (6-23-6), der sich im zweiten Rennen, wie so viele bei diesem Wettbewerb, mit einem „Plattfuß“ ins Ziel „schlich“. Bester Franzose war Frederic Birh (10-9-12) , vor Brad O´Leary (2-35-8). Pech für ihn im zweiten Rennen. Als Startsieger lieferte er sich mit Votroubec einen etwas zu heftigen Zweikampf und packte in den steinigen , trockenen Kalkmergel. Schnell wieder obenauf wollte doch per Kickstarter partout seine KTM nicht mehr, just an einer Stelle, wo das Anschieben unmöglich war. Der Däne Jim Sörensen (13-20-11) haderte im zweiten Lauf in der Startrunde als Letzter dem 39-Mann starken Feld hinterher. Auf dem verhältnismäßig engem Parcour waren die Überholattacken ohnehin schon schwierig, und der teilweise starke Staub trug zu einer vorsichtigeren Fahrweise bei. Gut so. Es gab keinen einzigen Verletzten .<p>

Ergebnisse der Deutschsprachigen:
16. Dirk Felix Sigmund D
18. Alexander Farkas D
20. Lukas Elmer CH
21. Alexander Hübner D
26. Denis Peters D
28. Marc Storms D
35. Pirmin Geering CH
36. Heinz Bohler CH
38. Michael Bohler CH
39. Roman Geering CH

Länderwertung (je die besten Drei)
1. Großbritanien 354
2. Tschechien 350
3. Niederlande 302
4. Italien 295
5. Dänemark 280
6. Frankreich 203
7. Deutschland 193
8. Schweiz 108

Chateau Renard am Rande:
Der italienische Offizielle gab bei der Schlussbesprechung den Veranstalterort für die Italienrunde unter lautem Stöhnen der Beteiligten bekannt: Gegenüber Rom an der Adriaküste in Lanciano.
Mit 39 Teilnehmern war die Veranstaltung an der Grenze der für Frankreich zulässigen 40 angelangt, und im Vorfeld gab es hier und da bezüglich der Verbandsmeldungen einige Irritationen.
Die Strecke verfügt nur teilweise über eine Berieselungsanlage. Entlegene Streckenabschnitte wurden vom Veranstalter nur mangelhaft bewässert, was bei den Fahrern zu einigem verständlichem Verdruß führte.
Ein sauber und großes Fahrerlager präsentierte dagegenüber der Club, und am Samstagabend ein nationales Nachtmotocross mit einem prächtigen Feuerwerk.

Gez. Toni Luysberg

 

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