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„Forza Italia“, aber der Sieg ging an Marc Hooley „Britannia“ in der Gluthitze von Lanciano,,,
war es der Brite , welcher mit zwei Start-Ziel-Siegen und einem vierten Rang den Gesamtsieg einfuhr. Sehr stark zeigte sich Graziano Pevevieri (3-3-2) in seinem „Heim-Grand-Prix, wobei er vom kapitalen Sturz des in der Tabelle führendem Tschechen, Micha Votroubec (2-8-1) profitierte. An dritter Position sprang er in einem steilen Abhang an Grazianos Bruder, Tiziano (4-2-3) auf gleicher Höhe vorbei, wobei das Vorderrad verschlug und der Tscheche nach dem Sturz erst auf Rang Zehn , etwas lädiert und im Nachhinein festgestellt, mit leichter Gehirnerschütterung notiert wurde. „Unter der kalten Dusche kamen dann die Erinnerungen wieder zurück“ so lächelnd Votroubec vor der Fernsehkamera. Nur verstand es wohl kaum einer. Im dritten Wertungsrennen zeigte er den beiden Peverieris , dass er die Tabelle weiterhin zu Recht anführt. Fünfter wurde der Brite Phil Mercer (7-4-6) , der sich in jedem Lauf vom elften Rang aus in die vorderen Ränge auf der kontrolliert staubigen Piste durchschlug. Ja, Wasser in allen Belangen waren erwünscht, und nur Dank der Bewässerungsanlage konnte überhaupt gefahren werden. Da wurde auch nicht danach gefragt, unmittelbar vor den Prädikatläufen zu wässern. Im Gegenteil wurde es von allen Beteiligten sehr begrüßt und die IMBA-interne Regel verständlich ignoriert. Der junge Brite , Lee Dunham ( 11-6-8) folgte seinem erfahrenen Landsmann in der Tageswertung vor dem besten Niederländer an diesem Tag, Patrick van Breugel (6-9-12). Ein besseres Ergebnis als Platz Acht hatte sich Andre Adrian (22-5-5-) gewünscht, aber im ersten Rennen kam er nach einer Aufholphase nochmals unglücklich zu Fall. Der Sieger aus der Vorrunde in Venray, Maurice van Kasteren (5-13-10) gab Konditionsprobleme bekannt und sieht nun enttäuscht den Tschechen in der Tabelle davonziehen. Konditionsprobleme hatten so manche in Lanciano. 36-Grad Schattentemperatur und kein bewegtes „Lüftchen“ ließen die mehr neuesten „Bademoden“ zur Geltung kommen als die im Moto-Cross bekannte „Geländekleidung“. Ein neuer Italiener in der „Squadria Italia“ , Davis Vipera (9-12-7) zeigte einen beachtenswerten Einstand mit regelmäßigen Laufrunden und dem zehnten Gesamplatz vor Jaromir Romaneik (14-7-9). Der Tscheche zeigte eine starke Leistung, sich jeweils aus dem unteren Drittel in die besseren Ergebnisse notieren zu lassen. Der Deutsche, Dirk-Felix Sigmund (16-10-11) belegte den zwölften Rang in der Tagewertung noch vor dem amtierenden Vize der MX 2 –IMBA, Brad O´Leary (12-14-14), welcher ebenfalls mit den Temperaturen uneins war und sich tags zuvor doch voller Zuversicht im Hotelpool abkühlte. Rene Egsgaard (13-11-19) , der Däne, kam mit der technisch sehr anspruchsvollen Bahn nicht gut zurecht. Für die weite Anreise von über 2000 km , wurde er nicht mit dem 14. Gesamtrang entlohnt. Im holländischen Venray noch auf dem Siegerpodest, war es für Menno Verleng ( 8-26-18) eine andere „Welt“. Steilhänge mit wunderbarer Aussicht, aber kein Sand . Da nützte auch der gute Start zum Auftakt unter den ersten Vier nichts.
Toni Luysberg
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