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Wieder waren es die Niederländer, Ton van Keulen /Marcel van Wanrooij, die sich den Tagessieg mit 3 Laufsiegen holten, wie schon beim ersten Wettstreit in Belgien. Somit gingen auch der Gesamtsieg und die Führung in der Meisterschaft an die beiden.
Die Rennstrecke im Niederländischen Meijel ist auch besonders auf Sandspezialisten zugeschnitten. Im ersten Training ist sie noch flach und bequem zu fahren aber von Rennen zu Rennen wird der Sand tiefen und tiefer, da helfen dann auch nicht die Bulldozer, die die Strecke hier und da in den Pausen glatt ziehen.
Beim ersten Start zogen die Niederländer Ton van Keulen/Marcel van Wanrooij gleich in Führung liegend davon. Die Belgier Boudewijn Gommeren/Jean Pierre Loos hatten sich mit ihren Landsleuten Luc de Scheemaekers/Jürgen Hulsman zusammengetan und folgten den Niederländern auf „Schritt und Tritt“. Dahinter hatte sich wieder ein Niederländisches Gespann etabliert, Enrico Meulenbroek/Jan van de Putten liesen sich auch nicht von Platz 4 verdrängen und so sah dann auch die Reihenfolge im Ziel des ersten Laufes aus.
In Lauf 2 sahen die vielen begeisterten Zuschauer dann wieder die Niederländer Ton van Keulen/Marcel van Wanrooij an der Spitze. Diesmal folgte ihnen aber ein Gespann aus dem eigenen Team, Cor van Berlo/Billy Pearson gingen vor den Schweizern Ueli Hadorn/Mathias Scherrer um die Bahn. Die Belgier Gommeren/Loos und De Scheemaekers/Hulsmann tauschten die Plätze und gingen auf Platz 4 und 5 ins Ziel. Die Schweizer Hadorn/Scherrer kamen auf Platz 3 und waren damit wiederum, wie schon im ersten lauf, bestes deutschsprachiges Team. Aus Deutscher Sicht beendeten Norbert Jansen/Stefan Kleine auf Platz 9 den zweiten Lauf.
Der dritte Lauf des Tages sah zunächst einmal eine Veränderung an der Spitze. Die Belgier De Scheemaekers/Hulsman hatten die Führung inne als man aus der ersten Runde kam. Dahinter folgten wiederum die Landsleute Gommeren/Loos und Frank de Groot/Stefan Coeck hatten es diesmal in die Führungsgruppe geschafft. Die Sieger der beiden Läufe zuvor kamen auf Platz 5, hinter den Schweizern Hadorn/Scherrer. Bis Runde 3 hatten die Niederländer Van Keulen/Van Wanrooij zu kämpfen, ehe sie sich bis auf Rang 2 an der Jury vorbei kamen. Die 4 Runde zeigte dann wieder ein bekannten Bild, Van Keulen/Van Wanrooij vor den Belgiern De Scheemaekers/Hulsman und Gommeren/Loos. Auch De Groot/Coeck stritten noch mit um die Ehrenplätze und konnten am Ende De Scheemaekers/Hulsman auf Platz vier verdrängen. The Match winner jedoch waren wieder Van Keulen/Van Wanrooij. Die zweitplazierten Gommeren/Loos hatten damit auch den 2.Rang in der Gesamtwertung eingefahren vor den Landsleuten De Scheemaekers/Hulsman. Aus Deutsche Sicht gab es einige Ausfälle. Schon im ersten Lauf waren Paul Lorre/ Thomas Blienert nur auf Platz 25 geendet und konnten den 2. und 3. Lauf nicht mehr antreten. Auch Joachim Hochscheid/Mike Römer traten im 3. Lauf nicht mehr an, so dass sich Markus Reipen/Michael Kremser mit den Laufergebnissen 14-11-14 als beste Deutsche auf Rang 11 der Tageswertung wiederfanden. Die Schweitzer Hadorn/Scherrer landeten auf Rang 4 der Tageswertung. Die Teams aus Großbritannien hatten sich den ganzen Tag über sehr im Hintergrund gehalten. Nur Steven France/Martin Taylor konnten sich mit Plätzen 20-8-7 noch in die Top Ten der Tageswertung einbringen.
W. Jütten

 

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