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In Rognee Belgien in den Ardennen war das Finale für die IMBA Jugend angesetzt. Zum ersten Mal veranstaltete der VMCF (Vlaamse Moto Cross Federation) eine IMBA Jugendveranstaltung. Auf einer super angelegten Naturbahn in den Ardennen ging es auf harten Lehmboden „bergauf – bergab“. In der Nacht zum Samstag hatte dann stark geregnet und die Bahn zunächst in eine glatte Rutschbahn verwandelt, gab es Stimmen, die Veranstaltung abzusagen. Hauptsächlich kamen diese Stimmen aus dem Gebiet der Sandfahrer (NL-DK). Aber als am Samstagmittag wieder die Sonne schien, wurden die Bahnverhältnisse immer besser und die rennen gingen in allen Klassen prima über die Bühne. Für die beiden Klassen, wo es um die Punkte für die Europameisterschaft ging, waren am Samstag 2 Läufe angesetzt und die anderen Klassen gingen einmal an den Start.
Die Belgier, die bisher noch nicht an der EM (CR und NL) teilgenommen hatten, schickten vermutlich ihren besten 85 ccm Mannen an den Start. Mit Jeremy Coen (B) und Michal Velkeneers (B) war es ein Heimspiel auf gewohntem Boden. Sie flogen förmlich im Duo um den Kurs. Im ersten lauf konnte ihnen Jeremy Seewer (CH) folgen, im zweiten Umlauf war es ebenfalls ein Schweizer, der das Tempo mitgehen konnte. Auch der Niederländer Nollie Kluytmans konnte in der Spitzengruppe mitmischen und landete zweimal auf Rang 4.
Robin Goldammer und Nico Herde waren die besten Deutschen Fahrer mit Rängen 12+10+15 für Robin und 17+13+10 für Nico.

Auch in der MX2 Jugend ging es ganz schön zur Sache. Wie ihre Vorbilder in der WM oder IMBA Wertung gingen die jungen Heißsporne ran. Auch hier hatte der VMCF ein heißes Eisen ins Rennen geworfen. Gunter Ghysels war in den beiden Samstagsläufen der erfolgreichste mit 2 Laufsiegen. Der führende in der EM Wertung mußte auf der harten Bahn um jeden Punkt für die Meisterschaft kämpfen und lag im ersten Lauf auf Rang 3 hinter Gunter Ghysels und Gaeten van den Bossche. Bester von 2 Deutschen im Feld war Michael  Kaussen, der sich im 1.und 2.Lauf Rang 5 sichern konnte. Mit einem Sieg am Sonntag in Lauf 3 sicherte er sich Platz 2 der Tageswertung.

In der Nacht zum Sonntag hatte es wieder stark geregnet und auch der Sonntagmorgen sah grau und trist aus. Und wieder kamen die Stimmen von Abbruch der Veranstaltung aus der Sandfahrerecke. Seitens der Veranstalter und Teambegleiter wurde aber beschlossen zunächst Training und mindesten einen Lauf zu fahren. Es war schwierig für die Mini’s und so manch anderen Modder-Cross Fahrer. Die Kleinsten der Kleinen hatten allemal Probleme die gesamte Distanz auf dem Motorrad zu bleiben, aber einigen gelangen doch mehrere Runden. Bei den größeren ging es schon wieder ganz gut rund. Zunächst gingen von 36 Startern bei den 85 ccm Großrad nur 22 an den Start zum 3. Lauf. Wi8eder waren es die beiden Belgier, die um den Kurs zogen als ob es keine rutschigen Bodenverhältnisse gäbe und beide siegten wieder in der Reihenfolge wie am Samstag, und schoben sich damit auf Rang 15. und 18. der Meisterschaft. Die führenden in der Meisterschaft  John Cuppen und Tom van Iperen (beide NL) kamen sich bis auf 2 Punkte Unterschied nah. Tom van Iperen war natürlich dann sehr enttäuscht, als der Veranstalter in Abstimmung mit den Teamleitern dann den 4. lauf nicht mehr starten wollte bzw. nicht starten konnte und die Veranstaltung abgebrochen werden musste. So ging der Titel der 85 ccm EM an den Niederländer John Cuppen vor Ton van Iperen und Davey Janssen (NL). Robin Goldammer hatten am Beginn der Meisterschaft das Ziel unter die ersten 10 zu fahren und beendete die EM auch mit Rang 10.  Auch nico Herde (D) landete unter den ersten 15. mit Rang 14.
Der Titel der MX 2 Meisterschaft ging an den Theis Andersen aus Dänemark, der die Meisterschaft seit Emmen in NL anführte und mit seinen Plätzen 3+7+2, den Titel der Meisterschaft klarmachte. Zweiter wurde Rambo Tausch vor Wesly Pittens (beide NL).

Sicherlich war nicht alles perfekt organisiert bei der ersten Veranstaltung eines Jugend-Wochenendes durch den VMCF, aber wer von den anderen Veranstaltern kann schon behaupten, dass es bei ihm von Anfang an alles perfekt war.   Es gibt Punkte der Verbesserung die zu besprechen sind und auch werden und wenn wir ggf. nächstes Jahr wieder in Belgien zu Gast sind, wird es sicherlich schon besser sein.
 
Willi Jütten

 

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