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Kaum einer hatte die Chance die Dominanz  der Briten zu brechen. Im ersten Head war es der Belgier Christoph Dedcamps, der sich in die Spitzengruppe aus 6 Engländern fahren konnte. Er beendete das Rennen mit einem 3. Rang hinter dem Sieger Jamie Powell und Rick Du’Feu. Danach folgten die weiteren Engländer, Charlie Hollis, Clinton Barrs, Danny Brekeley und Simon Lane. Der amtierende Europameister, Frank Jansen-Teitz muß zwei mal mit dem Englischen Landboden Bekanntschaft machen und hatte nach dem zweiten Ausrutscher Probleme seine Yamaha wieder zum Laufen zu bringen. Er verlor dadurch seinen bis dahin 9. Platz und wurde 16. Auf Rang 8 ging der Tscheche Thomas Lhotsky über die Ziellinie und dahinter kam der erste Niederländer, Erwin Robins.

Im zweiten Lauf sah die Welt nicht viel anders aus,. Diesmal war es Clinton Barrs, der den Start gewann und auch bis ins Ziel die Führung nicht abgeben mußte. Dahinter tummelten sich weitere 4 Engländer und dann Frank Jansen Teitz, der zunächst das Hinterrad vom Belgier Christophe Descamps sah, bis dieser sich ebenfalls mit Bremsproblemen im Erdreich wiederfand. Er konnte am Ende als 11. durchs Ziel kommen. Auch Thomas Lhotsky konnte wieder unter die Top 10 fahren und beendete den Lauf als 8. vor dem Dänen Michael Bittner und dem Tschechischen Landsmann Jossef Furar.

Auch im 3. Lauf sah man wieder Jamie Powell in Führung gehen, die er aber schon in der 2. Runde an Clinton Barrs abgeben mußte. Dieser setzten mit dem 2. Laufsieg die Tatsache für den Tagessieg fest. Jamie Powell mußte dann doch dem hohen Tempo Tribut zahlen und wurde zunächst von Christophe Descamps, dann von Charlie Hollis und Rick Du’Feu sowie in der letzten Runde von Frank Jansen Teitz überholt. Am Ende sah man ein reines Englisches Podium.

Nach England zu reisen und nicht vom Wetter zu reden, wäre so wie nach Venedig zu fahren ohne in einer Gondel gesessen zu haben. Samstag reiste man mit viel Regen an und die Verhältnisse in Fahrerlager waren so, dass niemand ohne Hilfe eines Traktors auf irgend einen Platz kam. Die Strecke aber hatten den schon seit vierzehn Tagen andauernden Regen gut weggesteckt. Die in vielen Teilen im Hang gelegene Strecke war optimal vorbereitet und der Grasboden schön griffig zu Fahren. Mit einer Länge von beinah 2,5 Km war sie wohl auch die Längste Strecke, die es in der Europameisterschaft Open-Class zu sehen gibt.
Der Sonntag brachte neben ein paar schwarzen Wolken, die von einem kräftigen Wind weggeblasen wurden auch einiges an Sonnenschein und so fanden die Fahrervorstellung und auch die Rennen unter optimalen Wetterbedingungen statt. Dies hatte der IMBA Sekretär Willi Jütten schon bei der Teamleiterbesprechung angekündigt und versprochen.    
 

 

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