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IMBA Moto-Cross in Frankreich MX 2
Weiterhin die Briten „unter sich“
Eine weite Anreise war in das urgeschichtliche Tal der Vezere, wo vor 450-tausend Jahren in den Kalkgesteinhöhlen die weltbekannten Tierzeichnungen der damaligen „Neandertaler-Menschen“ zu finden sind, erforderlich. Der für Frankreich gewohnte Kalkmergel-Boden des „Circuit“ und die Gestaltung zwischen Moto-Cross und Super-Cross, boten die Grundlage für die zweite Runde bei den „IMBA-Mopeds“. Den tagelangen heissen und trockenen Tagen, begegnete der Veranstalter mit abendlicher Bewässerung, somit die Trasse in allen Rennen als „ideal“ bezeichnet werden konnte. Rund 30 Fahrer aus sieben Nationen starteten auf die Minute genau die drei Rennen, und sie wurden alle von Briten gewonnen.
Lee Dunham GB (1-1-5) gewann die Tageswertung knapp vor Andre Adrian D (2-2-2), der sich vom Sturz in der Tschechei recht schnell erholt hatte. Beide lieferten sich in den ersten Läufen ein hartes, aber faires Kopf-an-Kopf-Rennen. Beim dritten Lauf kam Dunham in der Startphase zu Fall und mischte das Feld vom letzten zum fünften Platz auf. Dies reichte für den Tagessieg und die Übernahme der Tabellenführung.
Eine überzeugende Leistung bot Sebastian Potraz D ( 3-4-4), welcher ungeachtet der Größen, die ihn umgaben, wie ein Uhrwerk seine Runden absolvierte und mit dem dritten Podestplatz belohnt wurde. Vor Phil Mercer GB ( 7-8-1). Der Sieger in der Tschechei kam in den beiden ersten Rennen in der Startphase zu Fall und „ackerte“ sich stetig in das Verfolgerfeld. Beim dritten Rennen demonstrierte er seine Qualität unter seiner Gleichen. Vom vierten Rang aus übernahm er im letzten Drittel Adrians Führung.
Ein kerniges Rennen zeigte auch der junge Schweizer Randy Morand (11-6-6) auf der technisch anspruchsvollen Bahn und freute sich sichtlich über seine Leistung vor dem besten Niederländer, Kenny Beekmans (4-5-17), der im Endlauf vom fünften Platz aus mit der Fahrwerktechnik seiner Honda nach kurzem Bodenkontakt haderte. Rene Albers NL (6-9-12) zeigte ja in der Tschechei schon seine Qualitäten, und er bestätigte diese in Frankreich mit dem siebten Gesamtrang, vor dem 21-jährigen Briten Sean Frayne (5-7-22) welcher sich zum Ende des dritten Rennens infolge eines harmlosen Sturzes vom sechsten Platz auf den 25. verabschiedete. Ohne dieses Missgeschick würde er in der Tabelle als Dritter notiert sein.
Pech hatte der Däne Rene Egesgaard, für den das „Aus“ gleich nach dem Start des ersten Rennens kam, als er zusammen mit Mercer die „Feuchtigkeit des Bodens kontrollierte“ und mittelschwer verletzt das weitere Geschehen von den Rängen der zweitausend Besucher aus betrachtete.
Sein Mannschaftsgefährte Christian Schöler (10-14-7) vertrat ihn gebührend mit dem neunten Tageswertungsplatz vor dem besten Tschechen Josef Mnuk (12-12-10). Elfter wurde Matt Porter (29-3-3) , dessen Honda gleich in der ersten Runde des ersten Rennens „explodierte“ und die „Reisekosten“ gewaltig in das Defizit verschob. So musste seine Ersatzmaschine für die folgenden Rennen noch schnell angepasst werden.
Für Frederic Birh F (17-16-8) sah es zeitweise sehr gut aus. Aber zunächst ein schlechter Start im ersten Rennen, und ein Sturz in der Endphase des Zweiten, konnten den guten achten Platz im Endlauf nicht zu einem möglichen besseren Ergebnis kompensieren. Er musste mit dem zwölften Tageswertungsplatz vorlieb nehmen, vor Dennis Van Rooij NL (14-15-11) . Sein Bruder Ronnie , in Tschechien erfolgreich Vierter, war in Frankreich nicht anwesend. Die Fragen zum Verbleib, wurden von den Niederländern unterschiedlich beantwortet.
Der 14. Platz ging mit Alexandre Coudert (8-12-25 ) an die Franzosen vor dem Niederländer Björn De Cort (13-13-14) . Weiter geht es am 2. August in Großbritanien, Branston.
Gez. Toni Luysberg
In Frankreich Milhac erfolgreich: Von links Teamleiter Toni Luysberg , Andre Adrian 2. und Sebastian Potraz 3.
Die DAM stellt mit dem Ergebnis zum erstenmal in der Geschichte der IMBA zwei Fahrer auf das Siegerpodest.
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