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IMBA-European-Endurance-Cup
Wer jetzt an Enduro denkt liegt falsch. Sicher auch beim Enduro Rennen muß man durchhalten, aber beim European Endurance Cup geht es um Straßenrennen.
Zusammen mit dem Veranstalter Valentions (D. Trissler, Motorradreisen und Renntrainings) der SAM (Schweizer Auto- und Motorradfahrer-Verband) unternimmt die IMBA in diesem Jahr mal einen Abstecher in die Welt der Straßenrennveranstaltungen.
Die Veranstaltungen laufen unter der Organisation von Valentions (der Name ist abgeleitet von Weltmeister der Straße GP Valentino Rossi) und es können nur Amateurfahrer teilnehmen.
Wer hierzu Infos braucht, sollte sich mal unter www.valentions.ch umsehen.
Es sind 7 Veranstaltungen geplant und alle zählen zum IMBA-European-Endurance-Cup. Veranstaltungsorte sind z. B Brünn in Tschechien und dort war ich am Osterwochenende zu Gast.    
Bei strahlendem Sonnenschein und Außentemperaturen von 19-25 Grad Celsius lagen die Streckentemperaturen bis zum Doppelten hoch.

Wer Brünn als Straßenrennstrecke kennt, der weiß das dort sehr schnelle Runden gedreht werden können. Die Akteure hatten zunächst am Freitag freies Training in Gruppen, die nach Leistung und Können eingeteilt sind.
Am Samstag ging es dann nach dem freien Training ab 15:00 Uhr um den IMBA-European-Endurance-Cup. Ein Langstreckenrennen über 3 Stunden bei der es zwar auf einen schnellen Start ankommt, aber auch auf das Ankommen nach 3 Stunden im Ziel.

Die Teilnehmer, 26 Teams bestehend aus mindesten 2 bis 4 Fahrern, gingen mit viel Ergeiz an den Start.  Der Start entscheidet wer nach 3 Stunden gewinnt, so wurde mir gesagt und ich dachte na ja aber in 3 Stunden kann doch viel passieren. Aber der der es gesagt hatte, hatte wohl schon mehr Erfahrung in dem Bereich. Er sollte recht behalten, das Team mit dem besten Start stand auch am Ende ganz oben auf dem Treppchen. Das MRD Team  (Beni Geisser und Peter Thür) hatte schon vom Start weg die Nase bzw. das Motorrad immer gut an der Spitze. Beide Fahrer sind vom Alter her (darf man wohl sagen) keine Heißsporne mehr und mit über 45 Jahren aber immer noch sehr schnell unterwegs. Sie lagen nach 3 Stunden auf Platz eins vor dem Team Gashammer (Matthias Blätter und Philipp Kleinschnittger)
Beim anschließenden Freibier (gestiftet durch den Veranstalter)  wurde dann schon genauso gefachsimpelt wie beim Motocross, wo hat man wie viel zeit verloren usw.
Am Sonntag (Ostern) ging es nicht um Eiersuchen sondern  um 2 Sprintrennen, den European-Riders-Cup mit den Klassen Super-Bike und Supersport. Diese Klassen unterscheiden sich in der Kubikzahl, die SBK bis 1000 ccm und die SSP bis 600 ccm.
Es ging bei den SBK um 2 Rennläufe a. 11 Runden und die SSP hatten ein Rennlauf mit 11 Runden.
Gestartet wurde nicht wie beim 3 Stunden Endurence-Cup im Lemansstart sondern mit Startaufstellung nach der Trainingszeit.

Spannend bis zur letzten Minute ging es bei den Spitzenfahrern um den Kurs. Am Ende hatte wieder „Alte“ Bekannte die Nasen vorn und holten sich neben den Pokalen auch die Siegerprämien.

Für mich als Neuling im Bereich der Straßenrenn - Veranstaltung war es ein sehr interessantes Wochenende, nicht nur weil ich viele nette Leute kennenlernte sondern auch zum ersten Mal in meinem Leben so nahe bei einem Straßenrennen dabei war.

Das Team VALENTINOS um Dieter Trissler (Geschäftsführer) seine Frau Christa und Sohn Sebastian und auch die Helfer im Hintergrund haben mich sehr nett aufgenommen, als ob wir schon viele Rennwochenenden verbracht hätten. Aber so sind halt Motorradfahrer die das herz am richtigen Fleck haben.   

Wichtig  Ergebnisse siehe unter www.valentinos.ch

 

 

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