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Weltmeisterschaft im Street-Bike Freestyle 2009
Dritter Titel für Chris Pfeiffer (D)
Bericht: Johan Becker (MON,NL, Übersetzung Willi Jütten DAM (D)
Foto’s: Johan Becker und Willi Jütten
Zum dritten mal hintereinander fand im Exhibitions Centre in Zürich (Schweiz) im Rahmen der Swiss Moto (Größte Motorradausstellung der Schweiz) die Freestyle Street-Bike Weltmeisterschaft statt.
Am Wochenende 21.-22. Februar war 16 Teilnehmer aus 12 Länderen gemeldet um unter der Flagge von IMBA (International Motor Bike Association) um den WM-Titel zu streiten.
Durch den S.A.M. Verband (angeschlossen an den IMBA) wurde dieses Spektakel organisiert und die rund 66.000 Besucher sorgten wiederum für einen Besucherrekord in diesem Jahr.
Daran hat sicherlich auch das WM Street-Bike Event einen erheblichen Anteil. Vom ersten Training am Donnerstag bis zum großen Finale am Sonntag waren die Trebünen rund um den Parcours immer wieder voll besetzt. Dieser Parcours hat es in sich, so wurden rund 70Tonnen Betumenasfalt in die Halle eingebracht und zu einer Fläche von 50x15 m mit sehr gutem Grip für die Reifen angelegt. Der Grip ist eines der belangreichsten Dinge für die Freestyler in dieser Disziplin.
Was ist Stree-Bike Freestyle eigentlich? Die Fahrer starten mit Motorräder mit mindestens 550 ccm auf 2 Zylindern. Es sind Bikes, die die normalerweise auch auf der Strasse eingesetzt werden, nur unwesnetlich auf den Gebrauch als Stuntbikes angepasst. So haben sie extra Bremshebel, extra Fussrasten und Standgasverstellung. Die meisten Fahrer sind mit vierzylinder, 600 ccm Maschinen ausgerüstet, nur BMW setzt mit dem zweizylinder 800 ccm Motorrad auch den Weltmeister (BMW Werksfahrer) Chris Pfeiffer ein. Neben den Deutschen setzt auch der Spanier Rocca.
Die Teilnehmer bekommen jeweils 1 Minute Zeit um die Reifen war zu fahren und dann gleich im Anschluß sind 4 Minuten ein Showprogramm mit möglichst vielen Tricks (stunts) zfrei wählbar zu zeigen. Diese Tricks werden von der international besetzten Jury (5 Mitglieder aus verschiednen Ländern Italien, Frankreich, Schweiz, Deutschland und Niederlande) beurteilt.
Es gibt keine Pflichtfiguren die gefahren werden müssen, jeder Fahrer stellt sein Programm selbst zusammen.
Ab Donnerstag und Freitag waren eine Anzahlt freier Trainings um sich an den Parcours zu gewöhnen und die besten Abstimmung zu finden. Am Samstag dann gings in zwei Runs um die Qualifikation. Der beste Lauf zählte am Sonntag mit in die Wertung fürs Semifilmale.
Am Sonntag gab es dann zunächst das Semifinale, wo schon mal 6 Fahrer ausschieden und die verbleibenden 10 besten Teilnehmer das Finale bestritten.
Die Punkteausbeute der Läufe 1x Samstag und 2x Sonntag gingen dann ins Resultat für die Endwertung.
Das Niveau der Teilnehmer lag dieses Jahr wieder etwas höher und so stand das Publikum auch regelmäßig auf den Bänken. Vorallen Dingen, wenn die Fahrer bei ihren born outs ihre Reifen so richtig qualmen liessen. Die Zwischenstände am Samstagaben zeigte, dass die Abstände sehr klein waren. Zwischen dem 1. und 6. Platz waren nur 6,5 Punkte Unterschied, wobei maximal 50 Punkte in einen Run zu vergeben waren.
Vorallen Dingen die erfahrenen Ungarn Zoltan Angyal und Balzas Herczeg (alias Mokus) liessen nicht locker und machten Chris Pfeiffer den 3. Titel ganz schön schwer. Sie folgten Chris mit 4,5 und 7,5 Punkten aufs Treppchen, nachdem dieser einen fenomenalen Finallauf hingelegt hatte. Auch der beim Publikum sehr populäre Portogiese Ribeiro hatte einen nicht so guten Run und landete trotzdem auf einem guten 4. Rang gegenüber seinem 2. Rang in 2008.
Der Sieger war lange nicht sicher, bis zum Finallauf des durch Red Bull gesponsorten Deutschen Chris Pfeiffer, Der 39 jährige sympatische Champ aus den beiden Vorjahren und BMW Werksfahrer hat eine perfekte Beherrschung seiner maschine und zeigte wieder mal eine fehlerfreie Show und zeigte das er der beste ist. Mit 47,5 Punkten von 50 Maximal Punkten holte sich auch in diesem Jahr wieder den Titel des Freestyle Street-Bike Welrmeister.
Ergebnis WM Streetbike Freestyle 2009:
1: Chris Pfeiffer Duitsland 136,5 punten
2: Balasz Herczeg Hongarije 132
3: Zoltan Angyal Hongarije 129,5
4: Humberto Ribeiro Portugal 126
5: Matti Griffin Noord Ierland 124,5
6: Sebastien Desbonnet Frankrijk 122,5
7: Narcis Roca Spanje 119
8: Rafal Pasierbek Polen 117,5
9: Ricard0 Domingos Portugal 117
10: Bruno Ferreira Frankrijk 115
11: Aaron Twite USA 75
12: Steven Fransen < België 72
13: Bart Van den Eijnden België 67
14: Marcus Larsson Zweden 58
15: Jurriën Hillen Nederland 57,5
16: Marco Lürzer Oostenrijk 48,5
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