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IMBA-Moto-Cross- Open am 28. März 2010 – Fontenoy-le-Château
Drei Nationen teilen sich das Siegerpodest nach nur zwei Wertungrennen.
Auf den Höhen der Vogesen ging es in die erste Runde der IMBA-Open. Das nasskalte Wetter verlangte nicht nur den Fahrern auf dem technisch schwierigem Parcour alles ab, auch die Mechaniker verbrauchten viel Wasser, um die verschlammten Gefährte wieder ihrem Ursprungsgewicht zu verhelfen. Ein volles Fahrerfeld , welches in Frankreich auf 40 Teilnehmer limitiert ist, stellte sich mit acht Nationen dem Präsentationskommite. Nur vier Piloten aus den ersten Zehn der vergangenen Meisterschaft fuhren als erste an die Startmaschine. Der amtierende Meister, Frank Jansen Teitz, Jarno Verhoorevoort als Fünfter, Brad O´Leary als Sechster und Kai Wirtz als Siebter im vergangenen Jahr. Der Vizemeister Heikki Van den Berg wechselte in den KNMV und ist wie David Cools und David Camphell in diesem Jahr, zumindest beim ersten Rennen, nicht von der Partie.
Dauerregen sorgte für Fröhlichkeit bei den Briten, fahren sie doch auf der „Grünen Insel“ in ihrem gewohnten Metier. Allen anderen aber war es zuwider, und die Mannschaftleiter vertraten die Meinungen der Akteure und entschieden sich gegen die Stimme der Briten für den Verzicht des dritten Wertungslaufes.
Ein neuer Mann aus den Niederlanden wurde Gesamtsieger der beiden Schlammläufe. Rob Van Uden 6-1 fand die besten Spuren. Vom 24.Platz aus verbesserte er sich in die besseren Punkteränge und brachte es mit dem sechsten Rang zur Grundlage für den Tagessieg. Beim zweiten Start konnte er es vom vierten Rang aus ruhiger angehen und übernahm zur Halbzeit der insgesamt acht Runden die Führung, welche zu Anfang drei Runden lang der Schweizer Marco Fleischmann 28-17 innehatte.
In der vergangenen Saison trumpfte in Kleinhau beim Endlauf der Belgier Tom Schepmans auf und zeigte in Frankreich, dass dies kein Zufall war. Im ersten Rennen verbesserte er sich vom zehnten auf den fünften Rang und im zweiten Rennen vom achten auf den zweiten Platz. Bester Brite wird Richard Maekin 4-5. Erfreut stieg er zwar auf das Siegerpodest, ärgerte sich aber sichtlich, dass kein dritter Lauf stattfand.
Sein Teamkollege Brad O´Leary 3-7 vollendete vollen Mutes die Overture. Im zweiten Rennen konnte er sich beachtenswert vom 18. Rang aus auf den siebten verbessern. Ebenso erfreulich zeigte sich Frank Jansen-Teitz nach dem nie gefährdeten Sieg des ersten Wertungslaufes. Doch ein Fahrfehler liess die Hoffnung schwinden, nachdem er im Anschlussrennen zwar vom 14. auf den vierten Platz in die Verfolgergruppe fuhr, sich aber nach dem Missgeschick mit dem Ausgangsplatz 14 zufrieden geben musste.
Thomas Lhotsky 11-3 ist in dieser Saison von Anfang an mit einem beachtenswerten Einstand dabei. Besonders im zweiten Rennen machte er auf sich aufmerksam, als er vom Mittelfeld aus zum dritten Rang die besten Spuren fand. Ohnehin war dies in Fontenoy zumindest für Insider auffallend zu sehen, wer dann auch regelmäßig bei Regen diszipliniert trainiert, sowie die altbekannten, einfachen technischen Einstellungen an den Motorrädern bei diesem Wetter beherrscht.
Clinton Barrs 8-6 übernahm zunächst im ersten Rennen die Führung, fiel aber , so auch ähnlich im zweiten Rennen. Runde um Runde einen Platz zurück. Der Brite wurde Siebter vor Jarno Verhorevoort 2-16, welcher im ersten Rennen von Beginn an unter den ersten Drei fuhr. Beim zweiten Rennen hatte er Pech und fiel schon nach der erstenRunde vom Zehnten an das Feldende zurück, von wo aus er sich nur bis zum 16. Platz „erholen“ konnte.
Der junge Deutsche, Pascal Proenen 10-9, fuhr ein sicheres beständiges Rennen. Im ersten Lauf kam er in der Schlussphase bis auf den sechsten Rang vor, verlor aber in der letzten Runde drei Plätze. In der Gesamtwertung wurde der Belgier Stijn Verstrepen 19-4 Zehnter. In Lauf eins wechselte er dauernd die Positionen zwischen Rang 16 und 26 und lernte für das zweite Rennen, wo er dies mit den Plätzen Drei bis Sechs tat. Bester Däne war Thomas Koningshoj 9-12 vor dem Zwölften in der Gesamtwertung, dem Briten Alan Pearce 12-10. Sein Mannschaftskollege Elliot Barrs 17-8 zeigte besonders im zweiten Rennen, dass man vom 19. Rang aus aufholen kann.
Der Schweizer Andy Morand 7-21 fuhr jeweils aus der Startplatzierung ein relativ gleichmäßiges Rennen in beiden Läufen auf den 14. Gesamtrang vor Chris Fleerackers 25-11 aus Belgien.
Die einzelnen Ergebnisse ersehen Sie auf der Seite mx-imba, sowie „mylaps“.
Das nächste Rennen der offenen IMBA-Klasse findet in Dänemark, Grenaa am 30. Mai statt.
Gez. Toni Luysberg
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