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Bericht – IMBA-Endlauf der Seitenwagen in Oss NL

Mit dem Tagessieg in Oss wiederholen Van de Boomen /Van de Wiel den Meistertitel in der IMBA 2010
Der letzte Wettbewerb der IMBA Seitenwagen wurde auf dem prächtigen Circuit, „Witte Ruysheuvel“ in Oss ausgefahren. Die Bahn war perfekt und der Club, MC Oss, hatte bis in das kleinste Detail vorbereitet . Es wurde nichts dem Zufall überlassen. 214 Fahrer hatten zu diesem Renntag eingeschrieben, zudem belgische Seitenwagen-Teams, unabhängig des IMBA-Rennens.
Um Punkt 12.30 Uhr wurden die Fahrer dem Publikum vorgestellt und die Begrüßung übrnahm der IMBA Offizielle, Francis Bielen, und von Seiten des Clubs der Vorsitzende Frank van Berkom. Beide wünschten den Fahrern auf dem Parcour „Witte Ruysheuvel“ viel sportlichen Erfolg.
Eine Gedenkminute ehrte die Verstorbenen Grad Van de Berg, Albert Van de Berg und Jan Melsen für die Verdienste um den MC Oss.

Van de Boomen / Van de Wiel , die Stärksten
Nach dem Start stürmten 28 Gespanne den Hügel hinauf, und was vorne lag war Orange, aber auch die Farben der belgischen Gespanne lagen dicht dahinter. Nach einer Runde hatten Jarno Van de Boomen – Henry Van de Wiel die Führung übernommen. Sie ließen die Konkurrenz hinter sich und fuhren mit einem Vorsprung von ungefähr 14 Sekunden ein starkes Rennen.
Vom Start bis ins Ziel platzierten sich Andreas Clohse-Christian Verhagen auf dem zweiten Rang. Sie verloren den Führenden keine Sekunde aus den Augen, mussten sich aber mit dem zweiten Platz begnügen, trotz aller Versuche , die er unternahm.
Nach zwei Runden sah Emil Koch-Marius Strauss die Gelegenheit den dritten Rang von Ton Van Keulen-Marcel Van Wanroij zu übernehmen. Diese wiederum alles unternahmen, um wiederum auf den Ehrenplatz zu kommen, doch die Schweizer schenkten den Niederländern keinen Zentimeter.
Auch Cor de Laat-Pedro Voets fuhren einen starken Lauf, was ihnen einen fünften Rang einbrachte.

Wiederum Van de Boomen-Van de Wiel , fordern  die Ehre ein.
Im zweiten Rennen führten Ton Van Keulen-Marcel Van Wanroij die „Meute“ an. Van de Boomen-Van de Wiel unternahmen alle Versuche, das Heft in die Hand zu nehmen. Seite an Seite und Rad an Rad fuhren beide Kominationen über den Parcour . Bis zur vierten Runde, als es ihnen gelang, die Führung zu übernehmen. Damit wechselten sie den Platz mit Van Keulen-Van Wanrooij, welche immer wieder versuchten, die Führung zu übernehmen, aber auf dem zweiten Rang blieben.
Um die Überholmöglichkeiten auszuloten liessenClohse-Verhagen die beiden Führenden keine Sekunde aus den Augen. Allerdings hatten beide allerhand Arbeit, andererseits De Laat-Voets hinter sich zu lassen. Zur Halbzeit machten Clohse-Verhagen einen Fahrfehler und fielen auf den fünften Rang zurück, von wo aus sie auch das Ziel passierten. De Laat-Voets fuhren als Dritte über die Ziellinie und Gerton Kops-Roger Van De Langemaat verbesserten sich um eiige Plätze um Vierter zu werden.

Laufsieg für Van Keulen-Van Wanrooij
Im dritten Rennen war der Meister schon bekannt, aber für die weiteren Plätze musste noch gekämpft werden. Es war Van Keulen-Van Wanrooij, welche wussten, als die Schnellsten aus den „Startblöcken“ zu kommen , dicht gefolgt von Pierre van der Venne-Nick van der Venne. In der dritten Runde übernahmen Van de Boomen-Van de Wiel die Verfolgerposition . Dies war aber nur von kurzer Dauer, denn Kops-Van de Langemaat beanspruchten den zweiten Rang, welcher kurz darauf wiederum von Van de Boomen-Van de Weil übernommen wurde. Sie probierten noch, die Spitze einzuholen, doch Van Keulen-Van Wanrooij gaben sich die Ehre, den neuen IMBA Meister im Endllauf auf den zweiten Platz zu verweisen. Kops-Van Langemaat wurden als Dritte abgeflaggt.
In der ersten Runde wurde De Laat-Voets als Dritte notiert und verloren die Führenden nie aus den Augen. Mehrmals starteten sie einen  Überholversuch, doch die „Tür“ wurde dichtgehalten. Drei Runden vor dem Ziel hoffte er noch auf den ersten Platz, musste sich aber mit dem vierten Rang begnügen. Van der Venne-Van der Venne fiel zurück auf den fünften Rang, hielt diesen aber bis zur Abflaggung fest.

Von Cobie Claessens – Übersetzung Toni Luysberg

 

 

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