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IMBA MX2 in Frankreich, Allaire, Samstag 16. Juli 2011

5000 Zuschauer beim IMBA Nachtmotocross,,,
welches als solches zum erstenmal in der Geschichte der IMBA als Meisterschaft genehmigt wurde. Und das auf einem Samstag bei Dauerregen. Die Atmosphäre „knisterte“  bereits bei der Fahrervorstellung am Nachmittag, als die Honoratioren, der Präsident des Clubs Allaire, Aymeric Mace , der Bürgermeister Jean-Francois Mary, und der Vertreter der UFOLEP  Jean-Claude Sable, die 27 Teilnehmer aus sieben Nationen begrüßten und die Veranstaltung offiziell eröffneten. Kaum einer hätte geglaubt, dass bei diesem nasskalten Wetter dann noch tausende Zuschauer die weiträumige Naturtribüne füllen würden, welche dann später, ermuntert von zwei durchaus lebhaften Ansagern, unüberhörbar die Beifallsbekundungen der stolzen Bretonen aus den Kehlen ließen.
Die aktiven Sportler und ihr Anhang waren vom Samstagrennen in Hinsicht der An- und Ab-reise sehr angetan, setzte man sich doch nach dem mitternächtlichen Rennen noch auf ein Glas Cidre zusammen und genoß das grandiose halbstündige Feuerwerk, in Kombination einer zentral-überdimensionalen Lautsprecheranlage, welche in der Zusammenwirkung der Liedwahl eine wahre audiovisuelle Komposition in den Nachthimmel zauberte. Zudem hatte man den Vorteil, in aller Ruhe den Sonntag als Rückreisetag zu nutzen, und am Montag relativ ausgeruht die Woche zu beginnen.
Aber nun zum Sport: Sensationell war die Nachricht, dass der in der IMBA-Liste Führende Niederländer Ronnie Van Rooij nicht anwesend war. Dem Vernehmen nach „musste“ er auf „Geheiss“ seines Sponsors und Arbeitgebers das „Zwarte-Cross“- Rennen, zu Hause in Lichtenvoorde nach Möglichkeit auf seiner Kawasaki gewinnen. Schon in den Rennen in Tschechien und England zeigten die Niederländer absolutes Selbstvertrauen auf harten Bahnen, wo sie oft in der Vergangenheit haderten. Die inzwischen schlammig aussehende Bahn hatte wider Erwarten ihre Griffigkeit als die sieben Nationen in die „Reihe befohlen“ wurden und Rene Albers 1-1-1 gleich beim ersten Start im Führungstrio lag. Einzig im zweiten Lauf hatte er zuerst allerhand „Arbeit“ mit seinem Teamkollegen John Cuppen 4-3-3 und folgend mit dem bravourös fahrendem Schweizer Andy Baumgartner 5-2-4, welcher  zumindest bei den Ansagern zum Publikumsliebling ausgerufen wurde. Nur mit einem Punkt Unterschied schrammte er am zweiten Podestplatz vorbei, zeigte sich dennoch hochmotiviert und erfreut zugleich.

Mit dem zweiten Platz im ersten Rennen zeigten die Briten, hier Shane Holmes 2-8-5, dass ohne sie das Podest nicht vollständig wäre. Trotz oft verwegener Fahrt mussten sich alle von der grünen Insel mit einem Ehrenplatz begnügen und brachten gemeinschaftlich fünf der Ihrigen unter die ersten Zehn. Jack Taylor 6-9-2 , der Jüngste im „Jack-Union-Team“ wird Fünfter vor dem Tschechen Josef Mnuk 7-6-6 und dem besten Franzosen Rio Hugues 8-7-7, welcher die frenetischen Anfeuerungsrufe nicht überhören konnte, zumal er als Lokalmatador vom Club Allaire betitelt wurde.
Dann folgten auf den Gesamträngen Acht bis Zehn die weiteren Briten Scott Mathia 10-5-9, Carl Benjamin 3-4-23 und Scott William 9-10-10. Für Benjamin wäre ja sicher der oben erwähnte Podestplatz „drin“ gewesen, allerdings hatte der Brite im nächtlich dritten Rennen zur Halbzeit einen technischen Defekt an seinem Motorrad.
Auch hatte der Niederländer Dennis Van Rooij 26-11-8  im ersten Rennen Pech und musste sich mit dem elften Gesamtrang begnügen. Der Deutsche Marcel Mächler 12-19-11  fuhr sein bisher stärkstes IMBA-Rennen  und schloss mit dem zwölften Tagesplatz ab. Sein Mannschaftsgefährte Marc Odenthal 15-12-16 zeigte im zweiten Wertungsrennen zeitweise an neunter Position liegend seine Qualitäten im Schlamm. Der Schweizer Stefan Rüeger 18-14-12 steigerte sich von Lauf zu Lauf mit dem 14. Gesamtrang  und aktualisierte die Tabelle seinem Durchschnitt entsprechend auf Tabellenplatz 13.
Der 15. Platz in der Tageswertung ging an den Briten Tom Neesam 16-15-14, welcher sich den ersten Rennen entsprechend mit einem besseren Abschneiden gerechnet hätte.

Andy Baumgartener präsentiert stolz im neuen Sweatshirt der SAM den Pokal zum dritten Gesamtrang beim dritten Rennen der IMBA in der MX 2, anlässlich der Frankreichrunde beim Nachtmoto-Cross in Allaire.

 

 

 

 

Weiter aus deutscher Sicht:

Tim Wirtz 14-17-18 erreichte in beherzter Fahrweise sein bisheriges Punktemaximum in der IMBA-Wertung und wurde in Allaire in der Tageswertung 17er.
Stefan Berg hatte großes Pech, als schon im ersten Rennen der Motor seiner Yamaha nicht ordentlich lief und im zweiten Wertungslauf den „Geist“ aufgab und festging.

 

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