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Bericht- IMBA Moto-Cross MX2 am 28. August in Dätwil Schweiz

Ein Schweizer „Feuerwerk“  in Dätwil .

Neun Nationen, unter anderem wieder nach zwei Jahren Pause  eine „Squadria Italia“ mit fünf Teilnehmern und ihren immer freundlichen Fans, welche bei der Fahrerpräsentation nicht zu überhören waren. Starke Regenfälle von Freitag auf Samstag liessen die nationalen Rennen samstags im Schlamm versinken. Ein Teilstück der 1,5 km langen, wunderbar im Hang gelegenen Piste, wurde unbefahrbar herausgenommen. Dann am Sonntagmorgen, als sich die Talnebel der Kraft der Sonne ergaben, die totale Wende . Nach dem zweiten  Training der 36 Europameisterschaftsteilnehmer mutierte die Piste zum  „Töckeliboden“, wie die Schweizer perfekte Bahnverhältnisse, bezogen auf die Griffigkeit benennen. Und auch der Veranstalter, unter der Leitung des OK-Präsidenten Marcel Müller, durfte sich freuen. Bereits vor Mittag standen die Motorradparkplätze voll und tausende Zuschauer genossen bereits vor den Rennen die bunte Präsentation der Mannschaften in der warmen Mittsommersonne.
Nachdem Andy Baumgartner 1-3-3  bei den Rennen in Großbritannien fehlte und in der Tabelle den neunten Rang belegte, erhielt er in Dätwil Verstärkung von Simon Baumann 2-2-2  und Kevin Gonseth 10-1-1 und katapultierte sich mit seiner großartigen Leistung auf den sechsten Gesamtplatz. Die drei Schweizer brannten unter dem Jubel der Zuschauer ein wahres „Feuerwerk“ der nationalen Begeisterung ab und erhielten nach jedem Lauf den Siegerstrauß zur Ehrenrunde.
Der in der IMBA-Meisterschaft der MX2 Führende, Rene Albers 3-8-4, musste sich der Schweizer Übermacht andächtig ergeben. „Mit meinem Punktevorsprung von 140 Punkten gegenüber Holmes, bin ich voll zufrieden, und es ist ja schön, wenn die veranstaltende Nation ihre Fahrer vorne dabei hat, allerdings wäre besser, diese regelmäßig dabei zu haben.“
Auch Shane Holmes 4-5-7  , unverändert Zweiter in der Tabelle, fand in der Schweiz auf der sehr schnellen Bahn nicht die bessere Spur. Da lief es für denTschechen Josef Mnuk 6-6-5 doch schon eher nach seinen Vorstellungen und verbesserte sich auf den vierten Tabellenplatz, welcher John Cuppen 9-7-10 verlor.
Bester Italiener war Manuel Zecchinatti 12-9-6 mit dem achten Tagesrang. Überhaupt zeigten die Italiener durchaus Stärke, vor allem fairer Kampfgeist und ein einheitlich geordnetes und sympathisches  Auftreten. Stefan Rueger 7-11-12 war der vierte Schweizer unter den ersten Zehn und kletterte  mit seinem Einsatz zwei Plätze hoch im Gesamtstand. Jack Taylor 5-4-33 musste im letzten Rennen zur Halbzeit infolge technischem Defekt aufgeben. Dies verändert aber nicht seinen dritten Tabellenplatz. Zweitbester Italiener auf Rang Elf war Loris Paissan 11-13-9 vor Carl Benjamin 8-12-15 . Der Brite, mit mäßigen Starts, kam nicht, so von ihm gewohnt, auf seine Positionen und verlor einen Tabellenplatz. Dreizehnter in Dätwil wird Roman Mnuk 13-16-8 vor Scott Mathia 16-10-11 und Jeroen De Groot 15-21-14.

Aus deutscher Sicht :
Mit seiner beständigen Leistung und dem 20zigsten Tagesrang konnte sich Marcel Mächler 21-22-18 in der Tabelle vom 16. auf den 14. Platz verbessern. Tim Wirtz 35-24-22 fiel im ersten Rennen aus. Er verlor in der Tabelle zwei Plätze vom 19. auf den 21. Rang. Dem jüngsten im deutschen Team, dem 15-jährigen Mike Braun 28-31.-23 gefiel das internationale Flair und war sichtlich erfreut über sein Ergebnis. Für Marc Odenthal war das Rennen bereits im zweiten lauf zu Ende, als ihm ein Stein den Kühler defekt schlug, und Swen Heimbach 36-35-34 musste erfahren, dass in der IMBA die Früchte doch um einiges höher hängen.

Toni Luysberg

 

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