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“German´s Adrian professional leading,,,” hörte man oft aus den Lautsprechern zum  vorletzen Rennen der MX2 IMBA Meisterschaft im englischen Branston , auf der technisch sehr anspruchsvollen, 2 km langen Naturbahn vor 1000 begeisterten Zuschauern und sommerlichen Temperaturen. Mit den Platzierungen 2-1-3 konnte Andre Adrian entspannt in die Läufe, nachdem der Lokalmatador Brad O´Leary 1-12-2,  der Titelanwärter Micha Votroubec 8-5-1 und sein Tabellenverfolger Maurice van Kasteren 4-24-14  je ein schlechtes Laufergebnis verzeichneten. Auch der britische Siegesanwärter, Marc Hooley 36-2-30, zeigte wie im vergangenen Jahr an gleicher Stelle psychische Schwächen. Phil Mercer 3-4-4   jagte zwar den Deutschen in allen drei Rennen kontinuierlich , konnte ihm aber nie  den besseren Platz streitig machen. Letztendlich blieb Adrian vor den sieggewohnten Briten und erfuhr auch die Anerkennung des  fairen Publikums, welches zwar die Fahrer des „Union Jacks“ frenetisch anfeuerten, dem Mülheim-Kärlicher aber auch lautstark die Zustimmung für eine professionelle Fahrweise gaben. Nach einer Massenkarambolage, ausgelöst von O`Leary mit Votroubec, vor den Augen der Jury, blieb Van Kasteren unter seinem Motorrad liegen und es folgte ein Neustart. Ebenso gab es wegen technischem Mangel einen Neustart im dritten Lauf. Ein Bügel fiel bei Lee Dunham nicht. Die hierdurch hervorgerufenen Verspätungen waren dann auch das einzige „Manko“ einer englisch-üblichen, konventionell organisierten Moto-Cross-Veranstaltung auf einem Parcour ohne „Table-Schnick-Schnack“, eben, wie einmal Moto-Cross seinen Ursprung fand.Auf der Siegerehrung präsentierten sich Adrian vor O`Leary und Votroubec in ihren Nationentrikots (Siehe Bild) . Vierter wurde Phil Mercer vor den beiden Pevieri-Brüdern Graziano 5-3-5, Tiziano 7-7-6 und dem Briten Mathia Scott 14-6-7. Es folgten in der Gesamtwertung die beiden Briten Tom Fish 6-8-13 und Lee Dunham 19-9-8. Bester Niederländer wurde Maurice Klijn 16-10-9 vor dem Elftplatzierten in der Tageswertung, seinem Landsmann Van Kasteren, welcher damit einmal mehr seine Titelchancen schwinden sah. Dirk Sigmund 13-14-11 fuhr beständig wie ein Uhrwerk sein Rennen vor Menno Verleng 11-13-19 und James Lane 9-32-10, welcher im zweiten Rennen Pech hatte. An sechster Position liegend kam er wegen eines technischen Mangels an seiner Honda, nicht vom 32. Platz in bessere Regionen. Bester Schweizer wurde auf Rang Fünfzehn Michael Bohler 21-18-12. Verzichten mussten die Dänen auf ihr „Bestes Pferd“ , Rene Edsgaard , welcher wegen   Schlüsselbeinbruch die weite Anreise nicht antreten brauchte.

Toni Luysberg

 

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