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IMBA Moto-Cross Großbritannien MX 2

Branston am 2. August 2009

Andre Adrian 4-1-2 erkämpft wieder den Tagessieg,,,,

so vor zwei Jahren, als auch er dort Sieger wurde. Dennoch gab es zwar den gleichen Parcour, aber infolge der heftigen Regenschauer tags zuvor und nächtens, andere Voraussetzungen. Sämtliche Fahrzeuge wurden in das wasserdurchsättigte Fahrerlager hinein- und nach dem Rennen auch wieder hinausgeschleppt. Die Briten, schlammige, nasse und tiefe Rennstrecken gewohnt, hätten niemals gedacht, dass Adrian den Sieg vor zwei Jahren wiederholen könnte.
Auch „Insider“  bei diesen nassen Verhältnissen nicht. Doch die sonntägliche Aufheiterung sorgte für den hoch am Hang liegenden Parcour für spätere, fast ideale Fahrbedingungen.
Alle sechs Briten lagen unter den ersten Zehn. Aber was der Mülheim-Kärlicher besonders im ersten Rennen an Kampfeswille zeigte, riss auch die 1000 Besucher mit. Vom 23. Platz aus fuhr er nach einem Sturz an deinem Doppelsprung bis in die führenden Briten heran auf Rang Vier.
Im zweiten Rennen hatte er es „einfacher“ vom dritten Platz aus Mercer und Potter bereits im ersten Drittel bezwingen zu können. Im Rennen Drei allerdings legte Mercer auf, welcher von Adrian vom vierten Rang aus kommend bis auf fünf Motorradlängen unter dem Beifall der Fans in das Ziel gehetzt wurde.
Lee Dunham 1-4-4, der Meisterschaftsführende junge Brite, fuhr eins ehr schönes, konstantes Rennen seiner Leistung entsprechend, ohne großartige Risiken zu nehmen, unbedingt unter die ersten Drei zu gelangen, aber immer die Konkurrenz im „Rückspiegel“ behaltend. Gegenüber seinen Teamgefährten konnte er leicht den Vorsprung ausbauen. Und es ist ja beachtenswert, dass gleich vier Briten in der Meisterschaft die Tabelle anführen. Dennoch. Ganz zufrieden schien er nicht bei der Siegerehrung zu sein. Vielmehr Matt Porter 3-3-3, welcher in allen drei Läufen den Start gewann, aber nie länger als drei Runden die Führung halten konnte.
Sean Frayne 2-5-8 lieferte sich ein packendes Rennen mit seinen Mannschaftskameraden. Hart aber fair, sehenswerte und packende Zweikämpfe wie aus dem Bilderbuch und dem vierten Gesamtplatz.  Und dort mittendrin Phil Mercer 18-2-1. Bis zur letzten Runde des ersten Laufes, wo dem ruhigen, sympathischen Briten an zweiter Stelle liegende das Innenleben seiner Kawasaki „um die Ohren“ flog.  Wäre dieser in letzter Zeit mehrmals vorgekommener Defekt der Ventilabrisse nicht gewesen, hätte er den Tagessieg erreicht. Den zweiten Tabellenplatz vor Matt Porter behält er.
Und der sechste Tagesrang geht wiederum an einen Briten. Mathia Scott 5-8-9 wurde vor zwei Jahren schon einmal im Team der Briten aufgestellt, nimmt aber an den Festlandrennen nicht teil. Er wird mit seinen Ergebnissen Sechster, vor dem besten Niederländer auf Rang Sieben mit Rene Albers 9-6-10. Sein Kollege aus dem Oranje-Team, Menno Verlang 11-10-5 wird Achter. Auf Platz Neun wieder ein Holländer. Björn De Cort 6-9-11 überzeugte vor allem im ersten Rennen. Allerdings mit den tiefer und härter werdenden Spurrillen, kam er, anders als im Sand, nicht so gut mit der Materie zurecht.
Ein schönes Ergebnis zeigte wiederum der junge Schweizer, Randy Morand 8-13-6, und dem zehnten Tagesrang, vor dem sechsten Briten, James Lane 7-20-7, welcher nach dem Start im zweiten Rennen dem Feld hinterhereilte, ansonsten sicher für die Sensation gesorgt hätte, alle sechs Briten unter die ersten Zehn erschienen wären.
Der einzige dänische Vertreter war der junge Christian Scholer 12-7-22. Pech für ihn im dritten Rennen, als er nach einem relativ harmlosen Sturz in der Mechanikerzone seine Frontgabel richten musste, und acht Plätze verlor, und mit dem zwölften Tagesrang vorlieb nahm.
Aus der tschechischen Mannschaft war Jozef Mnuk der Beste 14-12-12 , welcher seiner Leistung in der Tabelle entsprechend die Tageswertung belegte, vor den Niederländern Dennis De Rooij 21-11-15 und Kenny Beekmans 10-23-16 auf dem 15. Rang.
Das folgende Rennen, das vierte um die Europameisterschaft, findet am 16. August in Ohlenberg Linz statt.
Gez. Toni Luysberg

 

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