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Die IMBA MX Europameisterschaft startete in Grottazzolina / Italien.
Der große Produktionstruck vom Renn Team Partner DSP startete bereits am Mittwoch in Richtung Italien – 1600 Kilometer sind ein weiter Weg. Das zweite Produktionsfahrzeug folgte am Freitag.
Die Ankunft in Italien bei strahlendem Sonnenschein brachte diverse Überraschungen mit sich. Das Starterfeld ist noch stärker als in den Vorjahren, durch die Teilnahme von Fahrern wie Jost Hoffmanns oder Roman van Mill befinden sich nun neben Shadow Quad Fahrer Tim Bongers mittlerweile 5 der besten Fahrer der Niederlande im Wettbewerb.
Die Rennstrecke des „Crossodromo Guido Cantini“ gilt als eine der anspruchsvollsten Strecken Europas., Mit sehr hartem ausgetrockneten Boden und 3 Abwärtssprüngen, von denen der gefährlichste 40 Meter in die Tiefe geht, fordert die Strecke höchste Konzentration und Qualität von Fahrer und Maschine. Bei den Abwärtssprüngen kann der Fahrer die Absprungkante nur über eine eigene Fixierung am Horizont ausmachen.
Das erste Training weckte Befürchtungen auf folgenreiche Abstürze während der Rennen – aber die umsichtige und beherzte Fahrweise aller Teilnehmer sorgte für einen unbeschwerten Renntag. Lediglich ein paar gebrochene Stoßdämpfer und Federn waren am Ende des Tages zu verzeichnen.
Hochmotiviert, mit besten Streckenkenntnissen ausgestattet und natürlich mit exzellent abgestimmten Fahrwerk – die italienischen Fahrer, allen voran Europameister Nicola Montalbini, der sich das Heft nicht aus der Hand nehmen lassen wollte. Die Läufe 1 und 2 mit einem Start-Ziel Sieg, im letzten Lauf durch einen gebrochenen Stoßdämpfer nur Dritter.
Dahinter die holländischen Verfolger, mit Hoffmans, van Mill und Bongers, der alles versucht um seinen Europameistertitel von 2007 wiederzubekommen. Doch er findet trotz Stoßdämpferwechsel nicht die richtige Abstimmung und landet am Ende der Führungsgruppe auf Platz 10.
Shadow Fahrer Norbert Schatten war schon beim Start in einen Unfall verwickelt, die dort verlorene Zeit konnte er nicht mehr aufholen – Platz 20 am Ende des Tages.
Gefolgt vom Teamkollegen Stefan Schatten, der mit Motorproblemen das gesamte Wochenende auf Platz 21 kämpfte, und Holger Koch, der die ersten beiden Läufe durch zu großem Respekt vor den Abwärtssprüngen Zeit verlor und erst im dritten Lauf Positionen gutmachen konnte.
Josefina Leonardi zeigte sich von allem unbeeindruckt. Als einzige Frau im Feld, wusste sie, dass sie durch geringere Motorleistung nicht an das Vorderfeld anknüpfen konnte, also zog sie ihre Runden, erreichte das Ziel immer im Hauptfeld und der Ehrgeiz wurde bei der Siegerehrung noch mit einem Sonderpokal belohnt.
Für die Überraschung des Tages sorgte der deutsche Fahrer Mirco Rether, der beherzt und unbeeindruckt von großen Namen einen beeindruckenden 5. Platz nach Hause brachte.
Zum Abschluß des IMBA Berichtes ist noch Folgendes auszuführen:
In Grottazzolina waren wir nur ca. 50 Kilometer entfernt und bekamen Ausläufer des Erdbebens zu spüren , wir möchten an dieser Stellen allen Opfern und deren Familien unser aufrichtiges Beileid aussprechen.
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