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19.  September 2010 – Endlauf IMBA – OPEN – in Meijel NL

Spannend bis zur letzten Sekunde.....

....wurde es im limburgischen Meijel bei herrlichem Spätsommerwetter und einer exzellenten Organisation , wo sich 30 Starter aus acht Nationen auf der berüchtigten Sandbahn einfanden.


In einer wunderbaren, freundschaftlichen und betont fairen Atmosphäre, welche am Abend zuvor im Festzelt bereits die Overture fand,  ging es im Grunde um den Meistertitel zwischen dem Führenden Deutschen Frank Teitz-Jansen, und Brad O´Leary aus Großbritanien, der zum erstenmal den Titel anvisiert hatte, wobei bei Frank Teitz-Jansen dieser zum viertenmal nach Heinsberg kommen würde. So war auch eine große Schar der grenznah wohnenden Fans auf den „Vossenberg“ gekommen, um zu sehen, was denn daraus werden würde. Denn bei lediglich 24 Punkten Unterschied durfte sich keiner von beiden einen Fehler erlauben. Alle wussten, dass Teitz-Jansen im Sand die besseren Chancen hat. Die Deutschen wussten aber auch, dass sich Teitz-Jansen zwei Wochen vorher eine Schulterverletzung beim Training einhandelte und gehandicapt ins Rennen ging, auch wenn er eine Woche zuvor in Weilerswist zwei Läufe gewann.  Aber niemand, auch nicht die Szenekenner, hatten  erwartet, dass O´Leary dort drei dritte Plätze fährt. Den dritten Platz im Endlauf schenkte Teitz-Jansen dem Briten. Er ließ ihn in der vorletzten Runde vorbei, nachdem der alte Abstand von 24 Punkten nach den Läufen wiederhergestellt war. Mit diesem Wohlwollen schenkte er O´Leary 3-3-3 zum Saisonabschluss den dritten Podestplatz. Ohnehin würden sie sich bei der Gesamtwertungs-Siegerehrung gegenseitig gratulieren können. Und so war es, und er wurde dann von zwei Briten „eingerahmt“ , nachdem Clinton Barrs 14-8-10 grademal mit 11 Punkten besser als der Belgier Stejn Verstrepen den dritten Jahres-Gesamtrang verteidigte. Ein wenig Enttäuschung stand O´Leary dennoch im Gesicht, während Teitz-Jansen in exzellentem Niederländisch die Interviewfragen beantwortete und sich artig bei seinen Helfern und Sponsoren bedankte. In der Gesamtwertung fiel Thomas Lhotsky 8-10-12 auf den fünften Rang in der Jahresliste zurück.
Zum Rennen selber gab es bereits zur Halbzeit für die Deutschen eine Minute des Schreckens, nachdem Teitz 4-2-4 vom Dritten auskommend, sich auf Zweikämpfe einliess und mal für fünf Plätze „in die Seile“ ging, und Glück hatte, dass er sich dort relativ schnell lösen konnte. Vorne mischte kräftig der junge 18-jährige Belgier, Stijn  Verstrepen 1-4-1 die Sandprotagonisten auf und legte den Grundstein für einen Tagessieg. Lediglich mit einem einzigen Punkt brachte ihn Jarno Verhorevoort 2-1-2 , welcher die Ehre der Niederländer rettete, um dieses Ansinnen. Der geschenkte dritte Platz im Endlauf für O´Leary drückte Teitz wie voraussichtlich kalkuliert auf den vierten Rang.
Anton Van Wetering 6-5-8 , der niederländische „Altmeister“, zeigte sich noch immer stark genug, unter die ersten Fünf zu fahren und stritt mit dem Dänen  Thomas Koningshoj 7-6-7 um die Ränge. Punktegleich mit ihm schloss in der Tageswertung Danny Langenberg 9-8-6 vor dem überraschend forsch fahrendem Peter Soberg 9-7-5 aus Dänemark ab. Mit den Leistungen der beiden Dänen, übertrumpften sie knapp in der Nationen-Cup-Wertung.
Neunter wurde in Meijel Thomas Lhotsky 10-8-12, vor dem Dritten in der Jahreswertung, Clinton Barrs 8-14-10. Karel Kolman, der Teamleiter des Tschechen, berichtete, dass leider die Strecke As, im deutsch-tschechischen Grenzgebiet, nicht mehr für Wettbewerbe zur Verfügung stehen würde.
Auf den Tagesrängen elf, zwölf und 13 gaben sich gleich drei Niederländer ein „Stelldichein“. Richard Van Baaren , Danny Van Remmerden und Ronny Van de Burgh sorgten für Pulkkämpfe im vorderen Mittelfeld. Bester Franzose war Frederic Dehuille 14-15-14, der in Meijel für dieses Jahr den ersten Wettbewerb fuhr. Richard Meakin 16-16-15, in der Frankreichrunde und in Ohlenberg noch auf dem Podium, fühlte sich nun gar nicht in der loseren Materie wohl. Er musste sich mit dem 15. Tagesrang begnügen.

Fotos und Bericht Toni Luysberg

 

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