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IMBA MX 2 – Finalrennen am 25. Sept. in Kleinhau
Eines der spannendsten Rennen auf dem Raffelsberg,,,,
zeigten 37 Fahrer aus neun Nationen beim Endlauf der MX-Klasse in der IMBA. Auch wenn der Niederländer, Rene Albers praktisch schon als „Champion“ feststand, ging es immerhin um die folgenden Plätze, wo sich die Protagonisten aber auch keinen Zentimeter schenkten. Zum erstenmal auf dem Kleinhauer „Raffelsberg“ erschien die „Squadria Italia“ . Und das gleich mit sechs Fahrern, von deren fünf und ihr Anhang beim vorletzten Rennen im schweizerischen Dätwil schon für positives Aufsehen sorgten. Dahingehend war die Fachwelt nicht allzu sehr erstaunt, dass der Tagessieg an Italien ging.
Man kann es nur wiederholen: Eins der spannendsten Rennen auf dem Raffelsberg, mit einer erfreulichen Fairness und Achtung vor der Leistung des Besseren.In jedem Lauf ein anderer Sieger . Das muss man gesehen haben, Im ersten Rennen die ersten fünf Platzierten mit vier Sekunden Abstand „Chapeau“ an alle, so macht Moto-Cross Spaß und Freude. Und dann die Sensation aus deutscher Sicht: Die DAM „MX-2-Küken“ fuhren um einen Podestplatz. Die absolut jüngste Mannschaft in der DAM und in der IMBA,im Schnitt grademal über 18 Jahre, scheute keinen Rang, keinen Namen. und sie fuhren, getragen von den sympathischen Anfeuerungen der rund 3000 Zuschauer was Mensch und Technik für sie hergaben, und da verlangt der Raffelsberg schon Einiges.
Tagessieger wurde der Italiener Manuel Zecchinati 3-4-1 vor dem nach dem ersten Rennen feststehendem IMBA-Meister Rene Albers 3-1-6. Shane Holmes 5-2-3 demonstrierte in Kleinhau sein bekanntes Kämpferherz und erwischte grade noch den dritten Tagesrang. Denn Vierter wurde ganz knapp nur mit neun Punkten Unterschied Marcel Mächler 2-7-5, vor dem Briten Jack Taylor 8-3-5. Dann wieder ein deutsches, ja hier muss man in Anlehung an die Borussia schon sagen, „Fohlen“. Lukas Platt 10-6-4, mit 15 Jahren der jüngste Teilnehmer fährt in der Tageswertung als Aufstockfahrer aus der nationalen Klasse auf Rang Sechs. Diese beiden Deutschen fuhren sich mit ihrer großartigen Leistung in die Herzen der Zuschauer. Die Begeisterungswogen breiteten sich schnell auch auf die übrigen Deutschen aus. Hierzu tragen die unverwechselbaren und je Nation einheitlichen Trikots , wie sie in der IMBA gefahren werden müssen, unweigerlich bei.
Siebter wieder eine andere Nation, allerdings im Pech. Andy Baumgartner 1-9-19, welcher im Übrigen auf sein Heimrennen in Amriswil verzichtete, um seinen Platz in der IMBA noch verbessern zu können, liess im Training aufhorchen, und gewann den ersten Wertungslauf. Bei den folgenden Rennen liess ihn sein „Töff“ im Stich. Wasserdampf zur Rennmitte liess nichts Gutes ahnen und einen „Platten“ handelte er sich im dritten Rennn ein. Allein aufgrund seiner Einstellung zum „Höheren geboren“, hätte man ihm einen Podestplatz ebenso gegönnt. Somit konnte er noch froh sein, mit seinem Laufsieg, den sechsten Tabellenplatz behalten zu haben..
Jeroen De Groot 6-8-11 wurde in Kleinhau Achter und fuhr auf dem steinigen harten Raffels- bergparcour sein bisher bestes Tagesergebnis ein. Der neunte Rang ging nach England an Carl Benjamin 7-14-8 und behält damit seinen siebten Rang in der IMBA-Gesamtwertung.
Der Niederländer John Cuppen 11-24-2 stürzte im zweiten Rennen und demonstriert mit seinem zweiten Rang im „Endspurt“ die hohe Leistungsdichte in der IMBA MX2. Für sein Ziel, in der Tabelle vom fünften auf den vierten Platz zu kommen, brauchte er sich nicht sonderlich anstrengen. Der Tscheche Josef Mnuk hatte mit Knieproblemen zu kämpfen. Elfter in der Tageswertung wird der Eidgenosse Stefan Rueger, fährt ein beständiges Rennen mit 12-13-9 und verbessert sich um zwei Plätze in der Tabelle.
Auf Rang 12 , mit den Rängen 15-16-12, fuhr der Italiener Michele Tossetto ein beständiges Rennen im vorderen Mittelfeld. Wie erwähnt kam Josef Mnuk 24-5-23 aus Tschechien leider in Kleinhau nicht zu seinem gewohnten Glanz und musste sich aufgrund der Knieprobleme mit dem 13. Rang begnügen und verlor seinen bis dato relativ stabilen vierten Gesamtrang. Er und Scott William 33-10-10, der sich im ersten Rennen auch noch einen Plattfuß einhandelte, waren die Leidtragenden in einer anfänglichen Fallpartie. Die Zuschauer, vom vorderen Geschehen abgelenkt, bemerkten kaum, dass Tim Wirtz 17-15-15 nach schlechten Starts vom Schluss des Rennens in das vorderste Mittelfeld zum 15. Tagesrang fuhr. Mit seiner kämpferischen Leistung , dennoch sichtbar sicher fahrend, katapultierte er sich verdient vom 21. auf den 17. Platz in der IMBA-Tabelle.
Aus deutscher Sicht :
Marc Odenthal 18-17-14 wurde in der Tageswertung 17. und verbesserte sich in der Tabelle vom 19. auf den 16. Finalplatz. Er bezeichnete das Geschehen in Kleinhau als „Gänsehautatmosphäre“, so die Fans und Zuschauer die DAMCV-Mannschaft anfeuerten und die tausende Zuschauer das Rennen „mitlebten“.
Zum erstenmal bei der IMBA erlebte auch Hendrik Nassheuer 23-20-18 das Besondere, auf höchster Amateurebene am Start zu sein. Auch er arbeitete sich in jedem Rennen vom Schlussdrittel um die zehn Plätze in die höheren Punkteränge.
Der Dürener Swen Heimbach , in allen drei Rennen 29zigster, fuhr seiner Leistung entsprechend, dennoch beherzt, auch auf den 29. Tagesplatz und darf sich mit seinen beiden Rennen , Dätwil und Kleinhau , als 48zigster in die „Ewige Liste“ der IMBA eintragen.
Hochmotiviert, aber mit gesundheitlichen Problemen abzurechnen, hatte Tobias Müller. Er versuchte es im ersten Rennen, verzichtete aber arg geschwächt auf die weiteren Starts.
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